Störungen des Eileiters

Im Eileiter kommen nach dem Eisprung Ei- und Samenzelle zusammen.

Bei einigen Frauen ist der Eileiter  z.B. nach einer Infektion oder bei einer Endometriose  verklebt. Daher ist die Kenntnis der Eileiterdurchgängigkeit von großer Bedeutung.

Zur Abklärung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:

1. Hysterosalpingo-Kontrastsonographie:

Es wird zunächst ein kleiner Schlauch(Katheder) in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Mittels eines Kontrastmittels wird unter Ultraschallsicht überprüft, ob ggf. ein einseitiger oder beidseitiger Verschluss der Eileiter vorliegt.

2. Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Dies ist eine Operation bei der mittels Minikamera eine direkte Betrachtung des Bauchraumes, sowie der Eileiter möglich ist.

Es besteht die Möglichkeit, gleichzeitig operative Maßnahmen wie z.B. Verwachsungen an den Eileitern, die deren Beweglichkeit einschränken und so das Auffangen der Eizelle beim Eisprung behindern, beseitigt werden.

Krankhafte Veränderungen z.B. wie eine Endometriose, können diagnostiziert und ggf. auch gleich entfernt werden.

Hysterosalpingo-Kontrastsonographie (Echovist)
Hysterosalpingo-Kontrastsonographie (Echovist)